Forscher des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch haben neue Erkenntnisse über die Kontrolle der zellulären Proteinproduktion gewonnen. Mit Hilfe gentechnisch veränderter Mäuse konnten sie jetzt erstmals nachweisen, dass ein evolutionär konservierter Regulationsmechanismus der Proteinproduktion auch in hoch entwickelten Säugetieren von großer Bedeutung ist. Die grundlegenden Ergebnisse von Dr. Klaus Wethmar, Prof. Achim Leutz und Mitarbeitern könnten helfen, neue Therapien und Medikamente gegen Erkrankungen wie beispielsweise Krebs zu entwickeln. (Genes & Development, doi: 10.1101/gad.557910).*

Protei...

Die bakterielle Vielfalt ist gigantisch groß - aber sie hält sich gern versteckt. Bis heute ist kaum ein Prozent aller Mikroorganismen im Labor kultiviert und beschrieben worden.
Bisher galt das Forschungsinteresse vor allem den Bakterien, mit denen der Mensch den Kontakt bewusst wahrnimmt: den Krankheitserregern. Dieser Umstand hat den Bakterien ein eher schlechtes Image beschert. Dabei ist es in der Welt der Mikrobiologie wie im wirklichen Leben: da warten nicht nur Spielverderber und Verbrecher, sondern auch nette Nachbarn, fleißige Helfer, Sonderlinge und vor allem die ganz Normalen. Forschern der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) aus...

Ein Bestandteil der Süßholzpflanze scheint eine heilende Wirkung bei lebensbedrohlichen Infektionen zu haben, die nach Verbrennungen häufig auftreten. Zu diesem Ergebnis sind US-Forscher in einer Untersuchung mit Mäusen gekommen. Der Wirkstoff Glycyrrhizin, der aus der Süßholzwurzel gewonnen wird, verbessert offenbar die Fähigkeit der geschädigten Haut, sich gegen Bakterien zu verteidigen. Glycyrrhizin könnte in Zukunft insbesondere dazu beitragen, antibiotikaresistente Krankheitserreger zu bekämpfen.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

Nur 25 verschiedene Bittergeschmacksrezeptoren reichen aus, um zehntausende von Bitterstoffen wahrzunehmen. Wie dies möglich ist, können nun Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) erklären. „Wir wissen jetzt, dass die Bindungseigenschaften der Bittersensoren sehr unterschiedlich sind und dass nur die Kombination dieser Eigenschaften es ermöglicht, eine so überaus breite Palette von Bitterstoffen zu erfassen“, sagt Wolfgang Meyerhof, Erstautor der Studie.

Ihre umfangreichen Ergebnisse zu den molekularen Grundlagen der Bittergeschmackswahrnehmung publizierten die DIfE-Forscher kürzlich in Chemical Se...
Bei Schlaganfällen ist es für Ärzte entscheidend, möglichst frühzeitig eine Vorhersage zu treffen. Eine solche war aufgrund von äusserlichen klinischen Zeichen bisher sehr schwierig zu bestimmen. Nun hat ein Forschungsteam von Universitätsspital und Universität Basel entdeckt, dass Copeptin, ein im Gehirn gebildetes Stresshormon, wichtige Informationen zur Prognose bei Schlaganfällen liefert. Die Forschungsresultate wurden online in der Fachzeitschrift «Annals of Neurology» veröffentlicht.

Die Arbeitsgruppe um Prof. Mirjam Christ-Crain von der Abteilung für Endokrinologie der Universität Basel untersucht seit ...
Prof. Thomas Elsässer vom Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie in Berlin erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen "Advanced Grant" in Höhe von 2,49

Millionen Euro. Ziel des ausgezeichneten Forschungsprojekts ist die Aufklärung extrem schneller Prozesse, die die Eigenschaften von Wasserstoffbrücken in molekularen Systemen bestimmen.
Thomas Elsässer ist einer der international führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Erforschung ultraschneller Prozesse in kondensierter Materie. Sein Projekt dient der Aufklärung molekularer

Strukturänderungen auf der Läng...
Bis 2010, so die Erklärung von 29 europäischen Bildungsministern im Jahr 1999 in Bologna, solle ein gemeinsamer europäischer Hochschulraum entstehen. Mittlerweile sind 17 weitere Staaten hinzugekommen. Doch vom Ziel ist man noch weit entfernt. Stattdessen gibt es an der Umsetzung viel Kritik, die sich in Deutschland in Protestaktionen von Studenten aber auch Professoren äußerte. Die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) hatte Ende 2009 dazu ebenfalls erneut Position bezogen, bekräftigte viele der geäußerten Kritikpunkte, machte aber auch eines deutlich: Der Bologna-Prozess muss fortgesetzt werden! “In einige Prozesse muss korrigierend eingegri...
BVL stellt Ergebnisse der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008" vor
In Lebensmitteln finden sich immer weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Auch die Zahl der Proben, in denen die zulässigen Höchstmengen überschritten wurden, nimmt ab. Dies sind zwei wesentliche Ergebnisse aus der "Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände 2008", die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute in Braunschweig veröffentlicht hat.

Im Vergleich zu 2007 registrierten die Untersuchungsbehörden der Bundesländer im Jahr 2008 eine d...
Ein intelligentes System soll künftig dabei helfen, Sprengstoff aufzuspüren. Die empfindlichen elektronischen Nasen nehmen die Geruchsfährte des Sprengstoffs auf. Das System verknüpft die Daten mit den Bewegungen der Menschen – und entlarvt Verdächtige.

Hunderte von Menschen drängen sich am Flughafen durch den langen Korridor zwischen Terminal A und B. Unter die Menge haben sich zwei Terroristen gemischt. In ihren Jackentaschen tragen sie kleine Behälter mit Chemikalien – Einzelkomponenten für einen Sprengstoff. Um die Sicherheit der Fluggäste zu gewähren, wird der Besucherstrom nicht nur von Kameras beobachtet, sondern...
Ein neuer Wirkstoff gegen Brust- und Lungenkrebs könnte möglicherweise auch gegen Hirntumore wirksam sein. Das haben US-Forscher in Tests mit Mäusen herausgefunden. Die Substanz namens Imetelstat sei besonders erfolgversprechend, da sie neben den Tumorzellen auch die Tumorstammzellen angreife, die wahrscheinlich für das ungehemmte Wachstum von Krebs verantwortlich sind. Darüber hinaus können sie im Gegensatz zu den meisten anderen potentiellen Wirkstoffen die sogenannte Blut-Hirn-Schranke durchdringen und somit auch zur Behandlung bösartiger Hirntumore wie dem Glioblastom eingesetzt werden.

Den ganzen Artikel finden Sie unter:

Seite 76 von 77

Fortbildungen

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.